Energieausweis

 

Gesetzliche Vorgaben

Energieausweisvorlagegesetz 2006: 

·     Es regelt die Pflicht eines Verkäufers/ Bestandgebers, beim Verkauf oder
   der In-Bestand-Gabe des Bauobjektes dem Käufer/ Bestandnehmer
   einen Energieausweis vorzulegen.
·  Bei bestehenden Gebäuden mit einer Baubewilligung vor dem 1.Jänner 2006
   ist erst ab dem 1.Jänner 2009 ein Energieausweis vorzuweisen.

Stmk. Baugesetz 1995 idgF ( LGBL Nr. 13/2011)
Ein Energieausweis ist zu erstellen:
 

·       bei Neubauten und umfassenden Sanierungen
·       bei Abweichungen von genehmigten Bauplänen
·       bei bestehenden Gebäuden über 1000 m² Nutzfläche für 
    öffentliche Zwecke sowie Gebäuden, in denen für eine große Anzahl
    von Menschen Dienstleistungen erbracht werden. In diesen Gebäuden ist der
    Energieausweis für die Öffentlichkeit gut sichtbar aufzuhängen.
 

Der Energieausweis enthält Aussagen über: 

·       Heizwärmebedarf des Gebäudes und der Vergleich zu Referenzwerten
·       Heiztechnikenergiebedarf des Gebäudes
·       Kühlbedarf des Gebäudes
·       Energiebedarf (Verluste) der haustechnischen Anlagen, getrennt für Heizung,
    Kühlung, mechanischer Belüftung sowie Beleuchtung des Gebäudes
·       Endenergiebedarf des Gebäudes
·       U-Werte der Bauteile
·       Empfehlung von Maßnahmen bei Bestandsobjekten, deren
    Implementierung den Endenergiebedarf des Gebäudes reduziert
    und technisch und wirtschaftlich zweckmäßig ist.


Bei der Planung und Ausführung der Bauwerke müssen die Vorgaben der
OIB-Richtlinie 6 „Energieeinsparung und Wärmeschutz“ eingehalten werden.

BM Adolf Landgraf hat im Zuge der Ausbildung zum Master of Science einen
"Leitfaden zur Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie bei
öffentlichen Bestandsobjekten"

verfasst.    

                                                Pdf-Datei